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  last update: 27.12.06
 
Jan. 2006: 

Sander gewährt Fördermittel für die Einhornhöhle

Hannover / Herzberg. Aus den Geldern des Programms „Natur erleben“ und weiteren Geldern des Umweltministeriums sollen in 2006 weitere beispielgebende Vorhaben unterstützt werden. „Den Menschen soll ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Naturerlebnisse geboten werden, damit sie selbst erleben können, wie vielfältig und wunderschön die Natur in Niedersachsen ist“, erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander. „Besucher die wissen, was die Natur und was die herrliche Kulturlandschaft zu bieten haben, wissen auch warum wir uns für den Erhalt der Umwelt einsetzen und dafür Gelder aufwenden. Zudem wollen wir so auch Impulse für die Regionen geben und ein wunderbares Naturerlebnis ermöglichen“, so Sander.

Unter anderem ist beabsichtigt in diesem Jahr im Landkreis Osterode Vorhaben an der Einhornhöhle bei Scharzfeld zu realisieren: Für die gemeinnützige Gesellschaft Unicornu fossile e.V.,  Betreiberin dieser größten und ältesten Besucherhöhle des Westharzes, ist eine Unterstützung in Höhe von 80.000 Euro vorgesehen. In Form von Bausteinen wie „Der unterirdische Lernort“, „Wilde Tiere“ oder „Die Eiszeit-Konserve“ sollen Konzepte und Materialien zur Förderung von unmittelbaren Naturerlebnissen erarbeitet werden.

„Wir wollen mit innovativen Ansätzen an dieser einzigartigen Naturhöhle vergangene Phasen der Eiszeit und Steinzeit in Form von Edutainment-Angeboten erlebbar machen“, so Dr. Ralf Nielbock, Ideengeber und Initiator des Gesamtprojekts Einhornhöhle. „Unser Vorhaben dient der verbesserten und nachhaltigen Nutzung der touristisch erlebbaren  Ressourcen der Einhornhöhle unter Beachtung und Schutz seiner für den nord­deutschen Raum einzigartigen naturräumlichen Umgebung. Das facettenreiche Themenpotential Bio-, Geo- und Archäotop  Einhornhöhle, von der einfachen Frage „Wie entsteht eigentlich eine Höhle?“ über die spannende Erforschungsgeschichte des vermeintlichen   Einhorns bis hin zur Frage des „eigenen Ichs“ in Relation zur langen Natur- und Menschheits­geschichte in der Höhle kann hier ausgeschöpft werden. Die Tür zur Höhle ist zugleich die Tür zur Vergangenheit der Landschaft, der Lebewelt und der menschlichen Kultur.“

Unter dem Begriff Landschaftsinterpretation soll auch die Entwicklung der Landschaft unter und über Tage mit den fossilen und heutigen Bewohnern der Höhle und ihrer Umgebung erlebbar gemacht werden. Vor allem Kinder und Jugendliche, Familien sowie Geo- und Naturtouristen  soll das Naturkonzept ansprechen. Mit dem Baustein „Höhle mit Handikap“ stehen zudem auf die Bedürfnisse gehandikapter Besucher zugeschnittene Angebote im Vordergrund. Ihnen sind auf der Suche nach neuen Erfahrungen und Erlebnis­welten oftmals Grenzen gesetzt. Auch diesen potentiellen Besucher­gruppen, den  Mitmenschen mit Handikap, steht die Tür zur Einhornhöhle genauso offen wie jedem anderen Gast. „Wir wollen die Menschen mit in die Natur nehmen, damit sie schützen, was sie kennen und lieben gelernt haben“, sagte Umweltminister Sander. „Mit dem Programm „Natur erleben“ sind wir auf dem richtigen Weg. Weil wir so eine Vielzahl an Menschen erreichen, für Natur und Landschaft begeistern und für den Naturschutz gewinnen können.“

Fossilien begreifen!   Eiszeitliche Mäuseskelette 
 

 



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